In Amerika haben einige Schulen begonnen, die Laptops wieder aus den Klassenzimmern zu verbannen. Der Hauptgrund dafür liegt in nicht erfüllten Erwartungen und Nutzungsweisen die sicher nicht im Sinne der Erzieher sind.
Der Artikel ärgert mich natürlich, aber ich wundere mich nicht über diese Entwicklung. Zu lange hat man geglaubt, dass das blosse Verfügbarmachen einer Technologie schon zu einem besseren Unterricht führen würde. Zu viele Leute haben Versprechungen gemacht, die letztlich nicht haltbar waren.
Und dennoch: der Computer-Einsatz in der Schule ist sinnvoll, wenn er didaktisch fundiert und wohldosiert ist!
May 8, 2007 at 3:59 pm
[...] Nachricht hat wohl auch andere animiert, sich darüber Gedanken zu [...]
May 8, 2007 at 4:02 pm
Ob die Versprechungen nicht haltbar sind bin ich mir gar nicht so sicher. Ich denke nur, dass dazu ein Umdenken auf grundlegenderer Ebene notwendig ist.
Genaueres dazu siehe in meinem Trackback.
May 9, 2007 at 8:27 am
Kommt drauf an, was man unter den “Versprechungen” versteht. Ich dachte dabei z.B. an Technologieanbieter, die Mitte der 90er von massiven Kosteneinsparungspotenzialen sprachen und den ganzen Hype der (nicht nur) das Thema eLearning zu der Zeit umgab…
May 9, 2007 at 10:59 am
Das ist wohl richtig. Das ist aber wieder die alte Frage, ob ein Werkzeug gut ist. Das ist so nicht zu beantworten. Erst muss gefragt werden “wofür?”.
Die Technologieanbieter haben durchaus ihre Erfahrungen und Nutzen aus der Hype-Zeit gezogen. Nur leider sind die Pädagogen nicht so recht mitgezogen, um den Hype zu nutzen. Das kommt jetzt langsam. Ihre Aufgabe ist es, das Wofür zu fragen und demnach das didaktische Design um die Technik zu gestalten.
Aber ich stimme durchaus zu, dass viel heiße Luft produziert wurde!